40 Jahre Australische Buschblüten-Essenzen - Ein Jubiläum
Ian White ist der Gründer der Australian Bush Flower Essenzen und Kräuterkundiger in der fünften Generation in Australien.
Die Ursprünge der Buschblüten liegen in der Zeit, die Ian White als kleiner Junge gemeinsam mit seiner Grossmutter im Busch verbrachte, besonders auf den Wanderungen mit ihr. Aufgewachsen im Ku-ring-gai Chase National Park rund um Terrey Hills, war er von klein auf von einheimischen Blumen umgeben.
Australien besitzt eine unglaublich vielfältige Landschaft, und der frühe Kontakt mit ihr prägte seine Verbindung zur Natur nachhaltig. Jahre später, während seines Naturheilkunde-Studiums in den 1970er Jahren, lernte er die Welt der Blütenessenzen kennen - doch verwendet wurden damals ausschliesslich englische Blüten (Bachblüten). Schon damals stellte sich ihm die Frage: „Warum arbeiten wir eigentlich nicht mit australischen Pflanzen? Sie sind überall um uns herum, und sie sind so kraftvoll."
Zunächst arbeitete er weiter mit den englischen Essenzen, doch diese Frage liess ihn nicht los. Sie wurde schliesslich zum Ausgangspunkt für das, was später zu den Australischen Buschblüten-Essenzen werden sollte.
Die erste Essenz, Paw Paw, entstand 1986 auf einem Kinesiologie-Kongress, bei dem alle Teilnehmenden von einem Gefühl der Überforderung geprägt waren. Eine starke innere Führung wies Ian White an, eine Essenz aus dieser Blüte herzustellen - eine Essenz, die genau jenes Gefühl der Überforderung behandelte. Nach dem Kongress, während der Meditationen in dem von ihm geleiteten Heilkreis, empfing er Bilder von Pflanzen sowie Hinweise darauf, wie sie herzustellen seien und welche Heilwirkung sie besassen.
In den darauffolgenden zwei Jahren war er wie getrieben. Zwischen seinen Patiententerminen verbrachte er viel Zeit im Busch, forschte, stellte Essenzen her und setzte sie in der Arbeit mit seinen Patientinnen und Patienten ein. Mit jeder weiteren erforschten und entwickelten Pflanze nahm ein ganzes System Gestalt an.
Was dabei entstand, war nicht nur eine Sammlung von Blüten, sondern ein Weg zu tiefer Heilung. Geleitet wurde diese Arbeit von spiritueller Führung, empirischer Forschung, Respekt vor der Natur und dem Verständnis, dass emotionales Gleichgewicht und Heilung im Zentrum des Wohlbefindens stehen. Tatsächlich besagen die ayurvedische und die chinesische Medizin, dass 90 % der körperlichen Symptome aus emotionalem Ungleichgewicht entstehen.
Die Buschblüten-Essenzen wurden in allen verschiedenen Regionen Australiens geschaffen: in alpinen, tropischen und gemässigten Zonen, im Regenwald und in der Wüste. Diese Ökosysteme geben, zusammen mit der Form und Farbe der Blüten (Signaturenlehre), Hinweise auf die Heilwirkung einer Pflanze - es sind die Botschaften der Natur selbst.
Das Wirkungsspektrum der Buschblüten-Essenzen ist weitreichend: Sie fördern Lernen, Beziehungen, Spiritualität und Selbstwertgefühl; sie bringen emotionales Gleichgewicht, Kreativität, Widerstandskraft, Lebensrichtung und Optimismus - um nur einiges zu nennen.
Ian White begann, die Essenzen mit anderen Ärzten, Heilpraktikern und Akupunkteuren zu teilen, um zu prüfen, ob sich seine Ergebnisse reproduzieren liessen - und das war erfolgreich. Daraufhin entstanden erste Artikel und Fachbeiträge über die Essenzen, Vorträge auf Kongressen folgten, und schliesslich erschien sein erstes Buch über die Bush Essences. All dies weckte auch im Ausland grosses Interesse.
Die Ergebnisse, die im Ausland mit den Essenzen erzielt wurden, waren ähnlich wie jene in Australien. Heute gibt es Vertriebspartner in über 40 verschiedenen Ländern, Buschblüten-Lehrerinnen und -Lehrer in vielen dieser Länder, und die Bücher wurden in 11 Sprachen übersetzt.
Die Essenzen werden von Menschen auf der ganzen Welt verwendet, und diese Arbeit besteht seit über 40 Jahren, weil die Absicht dieselbe geblieben ist: den Pflanzen zuzuhören und ihr heilendes Geschenk mit der Welt zu teilen. Nach 40 Jahren geht die Reise weiter - und für Ian White ist es ein grosses Glück, die heilende Botschaft der Buschblüten mit Menschen auf der ganzen Welt teilen zu dürfen.
